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Montag, 9. März 2015

Ölpipeline im roten Meer leck geschlagen

Ein Leck in einer Pipeline für Rohöl hat im Roten Meer bei dem Küstenort Ras Ghareb starke Verschmutzung der Umwelt in diesem Küstenabschnitt verursacht.

Wie Al Masry Alyoum in seiner online Ausgabe berichtet hatte ein unter Liberianischer Flagge fahrender Frachter mit seinem Anker beim Hafen der General Petroleum Company von Ägypten die dort entlang führende Hauptlinie beschädigt.
Das ausgetretene Öl kontaminierte einen Küstenabschnitt von etwa 3000 Metern der Küste in diesem Bereich.
Bis zum Abstellen der Pumpen waren bereits ca. 40 Barrel (1 Barrel = ca. 160 Liter)  Rohöl ausgetreten.
Die Dekontaminierung des Küstenabschnittes wurde bereits in Angriff genommen.

Das Rote Meer bietet hier eine einzigartige Vielfalt an großen Riffen mit einer Vielfalt an Meereslebewesen. Der ca. 130 km südlich gelegene Küstenort Hurghada lockt damit Jährlich tausende von Hobbytauchern an welche hier einzigartige Tauchgründe vorfinden wie man sie sonst nur am Great Barriere Reef  An Australiens Küste oder der Karibik findet.

Das Ägyptische Umweltministerium verhängte eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet Einhundert Tausend Euro gegen die General Petroleum Company als Verursacher der Umweltkatastrophe.
Eine Beseitigung des entstandenen Ölteppichs und der Verunreinigung des Strandes ist bereits im Gang aber wie so oft wird auch hier die Natur zum grössten Teil  selbst im lauf der Zeit mit der Ölpest fertig werden müssen.

Ein Korallenriff im roten Meer bei Hurghada

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