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Samstag, 5. Juli 2014

Die Pyramide des Djedefre

Die Lepsius Pyramide

Im Norden von Kairo bei dem Ort Abu Roasch befindet sich die sogenannte Lepsius Pyramide.
Karl Richard Lepsius erkundete 1842 bis 1846 auf einer Expedition  im Auftrag des deutschen Kaisers mehrere antike Städten Ägyptens.
Er hat diese Pyramide als erster systematisch vermessen und beschrieben.

Die Pharao Radjedef zugeschriebene Pyramide datiert auf die vierte Pharaonische Dynastie um 2580 bis 2570 v. Chr.

Zugang zur Grabkammer

Djedefre

Der auch als Djiedefre bekannte Pharao war ein Sohn des Cheops.
Seine Pyramide in Abu Roasch oder auch Abu Rawash wurde zwar fertiggestellt und muss eine der prachtvollsten Pyramiden gewesen sein. Die Basis der Pyramide war einst mit Granit ummantelt, dessen Reste bis heute erhalten sind.
Bereits in römischer Zeit und lange davor wurde die Pyramide von den Menschen der Umgebung als Steinbruch zum Bau Ihrer Häuser genutzt, weswegen von der einst 67 Meter hohen Pyramide ist heute noch ein Sockel erhalten.
Durch den Steinraub ist heute die Grabkammer vollkommen freigelegt und sichtbar.
Besteigt man den Sockel ist an der Stelle der ehemaligen Grabkammer heute ein tiefer Schacht sichtbar.

Vor der Pyramide wurde der ehemalige zugehörige Tempel freigelegt und die Grundmauern restauriert.
Im Osten der Pyramide befindet sich noch eine große Bootsgrube.

Für Besucher nicht zugängig

Das Gelände ist für Besucher und Touristen gesperrt.
Man benötigt für eine Besichtigung einen Passierschein der zuständigen Polizei in Kairo.
Der Zugang zur Grabkammer ist sehr steil und gefährlich zu begehen.


Hier ein seltenes Video von der Pyramide.



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